Das Leben ist zu kurz ,
um schlechten Wein zu trinken !

"Typisch" Weißer Burgunder

Nicht übertrieben alkoholreich besitzt der Weißburgunder ein dezentes Aroma,
das häufig an grüne Nüsse, Apfel, Birne, Quitte, Aprikose, Zitrusfrüchte oder frische Ananas erinnert. Eine angenehm erfrischende Säure zeichnet ihn als vielseitig verwendbaren Menüwein aus. Der Weißburgunder präsentiert sich im Glas in einem hellen Gelb.


Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich (Pinot blanc), Italien (Pinot bianco), Österreich, der Schweiz (Weissburgunder) oder Slowenien ist die Rebsorte Weißburgunder verbreitet.
Die deutschen Winzer entdecken mehr und mehr den Wert der eleganten Rebsorte. 3.300 Hektar oder gut 3 Prozent der deutschen Rebfläche sind derzeit mit der Sorte bestockt. Weißburgunder gedeiht überall dort, wo es für den Riesling schon zu heiß ist. Seit mehreren Jahrzehnten beobachten wir einen stetigen Aufwärtstrend, eine Verdoppelung der Rebfläche innerhalb des letzten Jahrzehnts.
Baden gilt mit mehr als 1.100 Hektar als eine Hochburg des Weißburgunders, ebenso die Pfalz mit mehr als 700 und Rheinhessen mit mehr als 600 Hektar. Erwähnenswerte Bedeutung besitzt der Weiße Burgunder auch an Nahe und Mosel.
Der Blaue Burgunder (Pinot Noir) wird als Urform des Burgunders angesehen. Beim Grauburgunder handelt es sich um eine helle Knospenmutation des Blauen Spätburgunders.
Weißer Burgunder kann als Fortsetzung dieser Mutation über den Grauen Burgunder betrachtet werden.
Bis zum Beginn der Traubenreife lassen sich diese drei echten Burgundersorten kaum unterscheiden, mit zunehmender Reife entwickeln sich die Ausprägung der Traubenfarbe und die Duft- und Geschmackskomponenten. Nachweislich bekannt ist der Pinot Blanc seit dem 14. Jahrhundert.