Das Leben ist zu kurz ,
um schlechten Wein zu trinken !

"Typisch" Sauvignon Blanc

Man nimmt deutliche Aromen von Johannisbeere und Stachelbeere, häufig ergänzt durch "grüne" Töne, wie etwa frisch gemähtes Gras, wahr. Dazu kommt eine einzigartige Mineralität gepaart mit einer unterstützenden Säurestruktur.
Der junge Sauvignon zeichnet sich durch ansehnliche grüne Reflexe im Glas aus. Reifere Weine erscheinen in einem kräftigen grün-gelb. Auch im Duft unterscheidet sich der klassische Sauvignon vom reiferen Typ. Von brennesselartig bis grasig, im reiferen Stadium würzige Paprikatöne bis zum kräftigen Chassis – also Duft nach reifer, schwarzer Ribisel.


Sauvignon Blanc, Blanc Fumé, oder Sauvignon Jaune genannt, ist eine Weißweinsorte mit weltweiter Verbreitung.
Die Rebsorte erlangt zunehmend Bedeutung und ist so begehrt, dass sie zu den 20 am häufigsten angebauten Rebsorten der Weinwelt aufrückte. Sauvignon Blanc ist die zweitwichtigste weiße Rebe nach Chardonnay.
Die Rebsorte Sauvignon Blanc ist eine natürliche Kreuzung aus Traminer und Chenin Blanc und wahrscheinlich im Westen Frankreichs, im Loire-Tal und Bordeaux, entstanden. Aus dieser Gegend trat sie ihren nachhaltigen, weltweiten Siegeszug an: Ende des 18. Jahrhunderts gelangte die Rebsorte Sauvignon Blanc nach Chile und die USA, 1970 schließlich bis nach Neuseeland. Heute ist sie weltweit verbreitet, sowohl in der Alten als auch in der Neuen Welt. Größte Weinanbaugebiete sind Frankreich, Neuseeland, Chile, Südafrika, Australien und Italien.
Angebaut wird sie auf Böden mit Feuerstein, wie beispielsweise im bedeutendsten Anbaugebiet mittlere Loire mit den Weinbauzentren Sancerre und Pouilly Fume.
Die weiße Rebsorte hat ihr hauptsächliches Verbreitungszentrum im Südwesten Frankreichs, wo sie im Jahre 1710 erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Sie hat in den letzten Jahrzehnten einen Siegeszug um die ganze Welt angetreten und wächst in Deutschland mittlerweile auf knapp 850 Hektar, die sich überwiegend auf die Anbaugebiete Pfalz, Rheinhessen und Baden verteilen.