Das Leben ist zu kurz ,
um schlechten Wein zu trinken !

"Typisch" Cabernet Sauvignon

Die Rebe hat so große Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie als Edelrebe bezeichnet wird. Die Weine weisen immer einen konzentrierten Fruchtgeschmack mit einem tragenden Gerüst von Tanninen und Säuren auf. Erschwert wird die Identifizierung der Traube im Wein durch die Tatsache, dass die Rebe kaum sortenrein angeboten wird. Andere Früchte wie Maulbeeren, Brombeeren, schwarze Kirschen und Pflaumen sind ebenfalls zu schmecken. Daneben sind Anklänge von Pfefferminz und Eukalyptus sehr typisch, in manchen Weinen kann man auch Bleistiftschabsel, Zedernholz, Zigarettenkistchenholz, Tabak und Schokolade erkennen.

Die Rebe wird in fast allen Weinländern angebaut – mit Ausnahme der nördlichsten. Dabei behält die Rebe trotz unterschiedlicher klimatischer Bedingungen und Bodenverhältnisse ihre Identität.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Cabernet Sauvignon im Médoc zur dominanten Rebsorte, bis heute ist er dort an der Spitze. Auch in anderen Bordeaux-Gebieten wie zum Beispiel Graves fokussiert man sich auf Cabernet Sauvignon. Trotzdem hat auch diese Rebe besondere Bodengegebenheiten, in denen sie besser wächst. Auf nicht zu dichten, gut entwässerten Böden erbringt er die optimalen Resultate. Auf Kiesböden in Bordeaux entstehen wunderbare Weine, da das Regenwasser sofort ablaufen kann, denn Cabernet Sauvignon mag keine stauende Nässe.